Wir können Ihnen durch unsere perfekte Vorbereitung die Leichtigkeit des Seins geben, aber einige wichtige Informationen über Namibia sollten Sie dennoch wissen.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN:
Hauptstadt: Windhoek
Regierung: Republik
Fläche: 824,292 sq km
Einwohner: 2.044.147
Landesvorwahl: +264
Sprachen: Englisch (Amtssprache); Afrikaans; Deutsch;
andere Sprachen sind: Oshivambo, Herero und Nama.
andere Sprachen sind: Oshivambo, Herero und Nama.
Als offizielle Sprache gilt seit 1990 Englisch und Reisende sollten aus diesem Grunde keine Probleme mit der Verständigung haben. Bis zur Unabhängigkeit galt Afrikaans als Amtssprache, ist auch heute noch weit verbreitet. Deutsch wird hauptsächlich in der Region um Windhoek, Swakopmund, Lüderitz und einigen kleineren Städten gesprochen. Oshiwambo ist die am häufigsten gesprochene Eingeborenensprache.
Strom und Netzspannung:
Strom: Die Stromspannung beträgt 220/240 Volt. Da in Namibia dreipolige Stecker benutzt werden, sollte man sich im Fachhandel einen Adapter kaufen.
Netzspannung: 220/240 V, Wechselstrom, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich, die im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker für Namibia.
Dokumente: Reisepass (6 Monate Gültigkeit), Internationaler Führerschein, Impfausweis
Feiertage in Namibia:
Neujahr: 01 Januar
Unabhängigkeitstag: 21 März
Karfreitag: März - April
Ostermontag: März - April
Tag der Arbeit: 01 Mai
Cassinga Tag: 4 Mai
Christi Himmelfahrt: 40 days after Easter
Afrika Tag: 25 Mai
Tag der Hereros (Heldengedenktag): 26 August
Menschenrechtstag: 10 Dezember
1. Weihnachtstag: 25 Dezember
2. Weihnachtstag: 26 Dezember
GELD & KREDITKARTEN
Geld: Die Landeswährung ist der Namibia-Dollar (1 N$ = 100 Cents). Die Währung ist an den südafrikanischen Rand gekoppelt. Der Rand gilt im Land immer noch als legales Zahlungsmittel.
Kreditkarten: Bekannte Kreditkarten wie Master Card und Visa werden in ganz Namibia akzeptiert, obwohl man in den entlegensten Ortschaften und bei den Tankstellen Bargeld haben muss.
Klima: Das Beste vorweg Windhoek kann statistisch mit 300 Tagen Sonnenschein im Jahr aufwarten. Oktober bis Januar sind die heißesten Monate mit Temperaturen zwischen 16 und 39 Grad Celsius. Im Winter (Mai bis Juli) liegt die Temperaturspanne zwischen 6 und 21 grad. Winternächte können kalt sein, sogar mit Nachtfrösten. Die Hauptregenzeit erstreckt sich von Januar bis April. Doch auch diese Zeit eignet sich zum Reisen, da die Regenschauer zumeist in kurzen, kräftigen Nachmittagsgewittern niedergehen.
Gesundheit
Gesundheitsvorsorge: Zur Zeit sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird Polio, Tetanus, Hepatitis sowie Malaria-Prophylaxe vor allem für die nördlichen Gebiete in der Regenzeit, wie z.B. Etosha National Park (bitte Arzt konsultieren).
Apotheken: Fast alle in Deutschland hergestellten Medikamente sind auch hier erhältlich. Die in Lizenz in Südafrika produzierten sind oft bei gleicher Qualität preisgünstiger. In vielen Apotheken wird deutsch gesprochen.
Ärztliche Versorgung: Es empfiehlt sich, bereits im Heimatland eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Die Belege sind im Krankheitsfall nach der Rückkehr der Versicherung zur Erstattung vorzulegen. Um das Reisebudget im Krankheitsfall nicht zu sehr zu belasten, sollte man eine Kreditkarte dabeihaben. In den größeren Städten, vor allem in Windhoek, ist jede Art von medizinischer Hilfe vorhanden. Das Flugnetz mit kleinen Maschinen ist so gut ausgebaut, dass im Notfall auch von entlegeneren Gebieten eine rasche Überführung in eine Spezialklinik, bzw. zu einem Spezialarzt gewährleistet ist.
Kriminalität
Namibia ist ein sicheres Reiseland, doch viele Namibier besitzen nur ein Bruchteil von dem, was in anderen Ländern als eine Selbstverständlichkeit erachtet wird. Auffälliger Schmuck, unvorsichtig gehandhabte Geldbeutel oder allzu auffällige Kamera-Ausrüstungen sind Verlockungen.
In der Nähe von Städten sollte nicht ‘wild’ übernachtet werden. Das Gleiche gilt für die Durchgangsstraßen. Holen Sie vor Ort aktuelle Informationen ein. Autos werden zunehmend auch im Innenstadtbereich von Windhoek aufgebrochen. Wertgegenstände wie Kameras, Geldbörsen u.ä. nicht im Auto zurücklassen!
Schließen sie das Fahrzeug auch bei kurzen Abwesenheiten (z.B. an der Tankstelle) ab. Bei Überlandfahrten werden immer wieder an Straßenrändern oder Tankstellen Anhalter in großer Zahl ihre Daumen vorstrecken. Eine ähnliche Skepsis Anhaltern gegenüber, wie man sie Fremden an der heimischen Autobahn gegenüber aufbrächte, ist auch hier angeraten, selbst wenn man ahnt, dass die Menschen oft lange auf eine Mitfahrgelegenheit warten müssen.
Verkehr: In Namibia herrscht Linksverkehr. Die Umstellung ist zwar nicht schwierig, allerdings muss man sich an die Kreisverkehrsregelung gewöhnen. Ein internationaler Führerschein ist offiziell erforderlich. Es gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen von 60 km/h in Ortschaften und 120 km/h auf Teerstraßen. Die empfohlene Geschwindigkeit für Schotterstraßen (gravel roads) beträgt 80 km/h. Es besteht Anschnallpflicht.
Salzstraßen (mit Sand-Salz Gemisch) entlang der Küste, deren Oberflächen während der Trockenheit betonhart sind, werden nach Regenfällen zu einer gefährlichen glitschigen Schleuderpartie.
Die ‘Wellblech-Abschnitte’ auf den Schotterstraßen sind besonders gewöhnungsbedürftig. Fährt man auf diesen Stoßdämpfer- und Reifen-mordenden Wellblechsektionen langsam (z.B. 30 km/h), entsteht gelegentlich der Eindruck, das Fahrzeug würde auseinanderfliegen. Bei Geschwindigkeiten um 70 km/h reduzieren sich die Stöße auf ein mehr oder weniger starkes Vibrieren. Umso größer wird allerdings die Gefahr, dass das Fahrzeug ins ‘Schwimmen’ gerät und nicht mehr auf die Lenkung anspricht. Vor allem in Kurven ist diese Gefahr nicht zu unterschätzen!
Zeitzone und Zeit
Zeitzone: Westafrikanische Winterzeit (WAT) und Westafrikanische Sommerzeit (WAST) Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Std. und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std. Lokalzeit bezogen auf die koordinierte Weltzeit (Universal Time Coordinated) UTC + 1 Std.
Zeit: Während der deutschen Winterzeit ab dem ersten Septemberwochenende gehen die Uhren in Namibia eine Stunde nach, während des europäischen Sommers (ab dem ersten Aprilwochenende) ist uns Namibia eine Stunde voraus.
Wasser
Das Trinkwasser in Städten, auf Gästefarmen und Resorts kann bedenkenlos getrunken werden. Gleiches gilt auch für die meisten Farmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt trotzdem nach. Das Trinkwasser in Windhoek hat wegen kräftiger Chlorzugaben einen Beigeschmack.
Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte eine Trinkwasser-Reserve ‘für alle Fälle’ mit sich führen. Wasser gehört überhaupt zu den kostbarsten Gütern des Landes. Auch als Besucher kann man helfen, mit dem kostbaren Nass sparsam umzugehen: Während des Händewaschens zwischendurch den Wasserhahn zudrehen;
das gleiche gilt, wenn man sich die Zähne putzt. Eine Dusche anstatt eines Vollbades spart mehr als 50 Liter Wasser.
Kleidung
Leichte Baumwollkleidung und festes Schuhwerk im Gelände sind empfehlenswert. Morgens und abends kann es besonders im namibischen Winter empfindlich kühl sein und die Temperaturen können stark schwanken. Daher heißt es: an- und ausziehen nach dem Zwiebelprinzip.
Auch im Sommer gehört eine warme Jacke zum Reisegepäck. Generell ist die Kleiderordnung recht leger. Denken Sie an einen Sonnenhut, Sonnenschutzmittel, Insektenschutzmittel, Sonnenbrille, Fernglas und Badeanzug.
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